Die Architekten Grundmann und Sandtmann konzipierten den Turm der Friedrich-von-Bodelschwingh als fast 30 Meter hohes, filigranes Bauwerk. Jahrzehntelang prägte dieses Bauwerk nicht nur die Kirche, sondern auch den Stadtteil.
Nach über 30 Jahren verschlechterte sich der bauliche Zustand unseres Glockenturms allerdings zusehends, so dass aus Sicherheitsgründen die drei Glocken kaum noch geläutet werden konnten.
Die Finanzlage des Kirchenkreises Lübeck und der Gemeinde ließ leider einen Neubau des Turms nicht zu. Dank der Mithilfe der Gemeinde, einer großzügigen Spende der Possehl-Stiftung sowie der Gemeinnützigen Stiftung Sparkasse zu Lübeck und dem Engagement des Fördervereins Glockenturm mit seinem Vorsitzenden Günter Gast war es schließlich trotzdem möglich, unseren Kirchturm in neuem Glanz erstrahlen zu lassen.
Zwar ist der erneuerte Turm "nur noch" 14,5 Meter hoch und misst damit nur die Hälfte des alten Bauwerks. Das weithin sichtbare Kreuz, das dem alten Turm fehlte, tröstet jedoch über die Verkleinerung hinweg. Im Juni 2007 war es dann soweit: mit einem feierlichen Gottesdienst wurde das erneuerte Wahrzeichen der Gemeinde übergeben.
Foto rechts: Pastorin Petra Kallies, unter deren Amtszeit die Turmerneuerung begonnen wurde, und der Architekt der Kirche, Friedhelm Grundmann.
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